>Wenn der Vater mit der Tochter…

>…ein Wochenende nur zu zweit verbringen kann, sollte er sich im Regelfall freuen. Nicht so mein Vater.

Ein zögerliches „Ähm, ja.. und…ja…was…machen wir dann da so?“ und „Joa,… können wir …ähm…schon machen…“ als Reaktion auf meinen Vorschlag katapultierten die neue Hoffnung dass er diesmal anders reagieren könnte ins Jenseits und hinterließen eine neue kleine Verletzung in meinem Herzen.
Ganz schön narben-holperig ist es da in der Papa Ecke schon geworden. Und wenn kein Platz mehr für neue Narben da sein sollte, tut es auch noch weh wenn eine neue Wunde auf eine alte Narbe trifft?

11 Gedanken zu „>Wenn der Vater mit der Tochter…

  1. >@ exhausted: ja, das is es leider. Einige Menschen merken erst zu spät was sie falsch gemacht haben…@ Christina: Welcome im Blog! Ich weiß es ja irgendwie, trotzdem hege ich immer wieder hoffnung. Der Vater ist eben eine besondere figur im leben einer frau….

  2. >mit meinem vater hat es ewig gedauert. als ich noch woanders gewohnt hab ist er in 3 jahren nur einmal zu besuch gekommen. aber jetzt in der neuen heimat ist er staendig da. so hat man sich dann wenigstens etwas angenaehert. wo gehts denn hn wenn man fragen darf?

  3. >@ Charlotte Sometimes: Ja, das kann schon möglich sein dass sich das dann auf engerem Raum verbessert. Aber ich finde ein vater sollte es trotzdem mal schaffen seine Tochter zu besuchen, auch wenn sie weit weg wohnt. Ich wohne schon seit Jahren nicht in der Nähe (u.a. auch mal ein Jahr in London :-)) und er hat es noch nie geschafft mich zu besuchen. Immer nur gross rumgetönt aber nix dahinter.

  4. >vielleicht wär London ja was? Mein Dad findet's hier wie gesagt super. einfach in den Zug und los (da gibt es bei DB schon ganz gute Angebote)Klar ist das schade aber ich glaube einfach dass Männer mit Töchtern von vorneherein schon fast überfordert sind. Die muss man wirklich zwingen.

  5. >Entweder hat dieser Vater keine Tochter verdient, oder er hat ein gaaaanz schlechtes Gewissen und weiß mittlerweile nicht mehr, wie er Dir begegnen soll. Schade, traurig, unverständlich!! Aber auch ein bisschen "typisch Mann". Ich glaube eine Mutter kann da eher über ihren Schatten springen.Du hast eigentlich nie einen richtigen Vater gehabt, kannst also auch nicht viel verlieren. Versuch' es so sehen, vielleicht tut es dann nicht mehr ganz so arg weh.A. aus V.

  6. >Am Ende des Tages sind Eltern auch nur Menschen, die eine Erwartungshaltung erfüllen können – oder eben auch nicht.Es ist sehr schade, dass Dein Vater wirklich so gar nichts mit der gemeinsamen zeit mit Dir anzufangen weiß (im Übrigen glaube ich kaum, dass Väter da "schlechter" sind als Mütter).Aber man kann Menschen (somit auch Eltern) nunmal nicht zwingen, dass sie Einen als Lieblingswunschkind betrachten. Genaugenommen sind das wohl die wenigsten Kinder.Sieh es ihm nach, dass er nicht der Wunsch-Vater sein kann, den wir uns alle und auch Du wünschen. Hoffnungen sind ein bisschen wie Erwartungshaltungen und wenn ihnen Jemand nicht gerecht werden kann, sollte man sich daran nicht verletzten.Was bei eigenen Eltern zugegebenermaßen ziemlich schwierig sein kann.

  7. >@ A.aus V.: Na ja, früher hatte ich schon einen richtigen Vater, das ist alles erst durch die Scheidung meiner Eltern eingeschlafen. Er hat sich auch stark verändert und vielleicht muss ich das einfach akzeptieren. Es fällt nur schwer Papa irgendwie "abzuhaken" wenn man sich doch irgendwie einen liebenden und sorgenden Vater wünscht. Das lässt nur einen Schluss offen: Es bei den eigenen Kindern irgendwann besser machen. Danke für Deine Worte. @ Schattenpriester: Danke für Deine aufmunternden Worte. Mit Erwartungen zurückschrauben hatte und habe ich jedoch meine Probleme. Ich weiss, dass ich mich damit immer nur ins eigene Fleisch schneide, jedoch finde ich es auch nicht passend für mich gar keine Erwartungen zu haben. Väter und Mütter nehmen nun einmal eine gewisse soziale Rolle ein und werden logischerweise auch direkt und indirekt danach beurteilt. So theoretisch das klingt, in der Realität gibt es schlechte und gute Eltern. Jeder Mensch macht Fehler, klar. Wenn man jedoch die Fehler auf dem Silbertablett serviert bekommt und dann immer noch nichts daran ändert, sprich einem der andere (hier das Kind) und dessen Gefühle egal sind, hat das in meinen Augen nichts mehr mit einem "guten Vater" gemein. Aber ich bin da auch sehr anspruchsvoll und schlussendlich muss jeder selbst entscheiden was er von seinen Eltern hält. @ Vanilla: *mampf* Danke für die Schoki! Ist schon etwas besser…

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