>

Meat-Checking-District

Den ersten Unterschied merke ich wenn ich „Schweizer Fleisch“ und „Deutsches Fleisch“ google. Bei den Schweizern wird mir sofort die staatliche Einrichtung „Schweizer Fleisch – Suisse Garantie“ vorgeschlagen, bei den Deutschen erhalte ich als ersten Treffer „Folge des Dioxin-Skandals: Ausland verschmäht deutsches Fleisch„.

Gab es nicht auch einmal in Deutschland eine Qualitätssicherung? Aber das wird ja jetzt alles über die EU geregelt. Geschmacklich scheint das keine gute Lösung zu sein, denn im Vergleich zum Schweizer Fleisch ist die Deutsche Variante wesentlich unspektakulärer, und das ist schon wohlwollend umschrieben.

Ich bin bei jedem Schnitt (der wie durch Butter in das Fleisch gleitet) und jedem aromatischen Bissen mehr vom Schweizer Fleisch begeistert.

Was machen die mit ihren Kühen god damn it??

Um den direkten Vergleich zu haben ist am Wochenende eine Fleisch-Challenge mit dem Cowboy geplant! Wir machen den ultimativen Test: Schweizer Entrecote vs. Deutsches Entrecote.

6 Gedanken zu „

  1. >wie ist die Bevölkerungsdichte der Schweiz? Wie hoch der fleischkonsum pro Kopf? Geringer Konsum und Bereitschaft mehr auszugeben für Qualität erlaubt es den Bauer, ihr Vieh auf den Hängen zu halten, statt so schnell wie möglich in zu engen Ställen Anabolika für sc hnellen Muskelaufbau zu geben.Die Deutschen, das fällt mir jedes Mal wieder auf wen ich zu Besuch bei den Eltern bin, haben die seltsame Angewohnheit, 3x Fleisch am Tag, 7 Tage die Woche ohne weiteres zu verzehren.Natürlich machen das nicht alle, und es soll sich niemand angegriffen fühlen, aber Tatsache ist, nirgendwo sonst ist der gesteigerte Fleischkonsum so normal wie bei uns. Italien etwa hat vor allem was Rind angeht einen viel geringeren Verbrauch, vielleicht wirkt sich das auch auf den schweizer Verbrauch aus.

  2. >@ Björn: Oh ja, die Supermärkte sind wirklich toll. Aber auch dort gibt es abgepacktes ("billiges")Fleisch und das schmeckt trotzdem noch um Längen besser als das Deutsche. @ Charlotte Sometimes: 2009 waren es in Deutschland 88 kg / Kopf und in der Schweiz 52 kg / Kopf Fleischkonsum. Das könnte u.a. definitiv mit der Bereitschaft (und der Fähigkeit!!) mehr auszugeben ausschlaggebend für die bessere Schweizer Qualität sein.

  3. >Vielleicht erhalten die Schweizer Kühe eine ähnliche Sonderbehandlung wie die Kobe-Rinder? Eine Massage bei klassischer Musik und selbstverständlich Freilandhaltung in bester Lage? ;)Die Idee mit dem Test klingt gut. Was ist mit virtuellen Kosthäppchen?😉

  4. >Sind das tatsächlich solche Geschmacksunterschiede? Hm. Vermutlich kommt es aber nicht nur auf Deutsch oder Schweizerisch an, sondern auch darauf, woher bzw. aus welcher Art "Anbau"😉 das Fleisch innerhalb eines Landes kommt.

  5. >@ Anna: Du, daran habe ich auch sofort gedacht!😉 Wobei bestimmt der Freilandhaltung in bester Lage die Hauptkomponente. Beneidenswert das Fleckvieh. Klar gibts dann Fötelis. :-)@ Citara: Es sind wirklich gewaltige Geschmacks und Konsistenzunterschiede! Ich bin da auch recht kritisch, aber es ist wirklich etwas anderes!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s