Eure Meinung ist gefragt!

Ihr kennt das. Ihr sollt einen Fragebogen ausfüllen und habt verschiedene Antwortmöglichkeiten. Meisten muss man auf einer Skala einschätzen inwieweit eine Aussage auf einen zutrifft.

Als Fragebogen-Konstrukteur gibt es nun die Möglichkeit eine gerade oder ungerade Anzahl von Antwortmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die Forschung streitet sich darüber welche Variante bessere Ergebnisse erzielt.

Bitte nehmt Euch kurz die Zeit mir in den Kommentaren zu sagen welche Variante Ihr für Euch besser, angenehmer, sinnvoller erachtet (bei meinem Beispiel hier: einmal mit 5 Antwortmöglichkeiten, oder einmal mit 4 Antwortmöglichkeiten). Wenn Ihr mir außerdem noch kurz dazu sagen könntet warum Ihr so entschieden habt wäre das spitze!

Ganz lieben Dank!

22 Gedanken zu „Eure Meinung ist gefragt!

  1. Ich finde die 5 Möglichkeiten besser, da man sich manchmal doch unsicher ist ob man auf die eine oder andere Seite gehört. Das ist dann so das Mittelding, da beides irgendwie zutrifft aber nichts davon überwiegt.

  2. Ich würde die Variante mit den vier Antworten wählen, weil das Umfrage-Ergebnis spezifischer ist. Die Antwort „ich bin mir unsicher“ hat keinen Aussagewert und suggeriert m.E. dem Befragten nicht mit Stress umgehen zu können. Es geht ja auch darum, was diese Umfrage aussagen soll. Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.😉

  3. Wenn dan bin ich für vier. Entweder kann ich mich für eine dafür „entscheiden“ oder mir helfen auch sieben Möglichkeiten nichts. Ausserdem wird mit dem „unsicher“ das Erfgebins schwammig. Ist dann auch nicht Fleisch und nicht Fisch.

  4. Ich würde 5 vorziehen, da einem dort auch die Wahl der MItte gelassen wird.
    Umfragen, die mich zu einer Stellungnahmw zwingen wollen, wenn ich keine Position beziehen will oder kann finde ich furchtbar.

  5. Ich bevorzuge 5 Antwortmöglichkeiten, und zwar genau aus dem Grund, der Herrn MiH für die 4er-Lösung plädieren lässt.🙂

    Wäre ich allerdings die Person, die den Fragebogen erstellt, würde ich die Wahlmöglichkeit „Ich bin mir unsicher“ weglassen, weil’s für die Auswertung nicht zielführend ist.😉

  6. Ich bin auch für 5. Allerdings nur, wenn der Fragebogen zum Ziel hat, die Persönlichkeit des Befragten zu ergründen, wie beispielsweise bei Einstellungstests oder in anderen Personalfragen. Dann sagt der Punkt „Ich bin mir unsicher“ schon ziemlich viel über den Befragten aus.

    Hat der Fragebogen jedoch das Ziel, eine Statistik über ein bestimmtes Thema zu erstellen, bei dem die Befragten anonym bleiben, bin ich für 4 Antwortmöglichkeiten. In diesem Fall ist es wichtig zu wissen, wie viel Prozent einer Personengruppe mit Stress umgehen kann. Da wäre der Punkt „Ich bin mir unsicher“ nicht hilfreich. Das ist dann wie Stimmenthaltung. Ich hasse Stimmenthaltungen.🙂

  7. ich bin für 4. So haben wir das in „empirische Forschungsmethoden“ gelernt. Man sollte den Befragten nicht die Möglichkeit geben die Mitte zu wählen. Das verfälscht das Ergebnis.
    Glaube der Meinung sind hier viele😉
    Viel Erfolg
    LesFee

  8. Ganz klar die mit fünf Varianten: Es gibt in so gut wie jedem Fragebogen Fragestellungen, die ich nicht beantworten kann, viel öfter aber welche, die ich nicht beantworten WILL. Fragebögen die mich dann dazu zwingen, irgendeine wertende Antwort anzukreuzen sind einfach nur schlecht durchdacht. Denn so gut wie nie steht dabei „Sie können auch nix ankreuzen“ .. insb. bei online-Fragebögen muss man meist irgendwo ’nen Haken dran machen.

  9. Das kommt darauf an was Du als Forschender/Auswertender mit den Ergebnissen machen möchtest. Sprich: wozu soll das ganze am Ende gut sein? Ist es für den Zweck der Auswertung sinnvoll, die Antwortenden klar Stellung beziehen zu lassen oder eine neutrale Option zu haben? Ich würde ehrlichgesagt eher jemanden fragen, der sich mit Umfragen und Datenauswertung auskennt…

  10. Die wenigsten Menschen können sich selbst richtig einschätzen. Männer überschätzen sich meist; Frauen unterschätzen sich. Daher kommt es drauf an, was man mit dem Fragebogen erreichen möchte.

    Bei „subjektiven“ Umfrage (wie schätzt man z.B. die eigene Arbeit ein), würde ich ein „Bin mir unsicher“ weglassen, um den Ausfüllenden zu zwingen, Stellung zur eigenen Person zu beziehen. Eine bestehende Unsicherheit erkennt man spätestens im persönlichen Gespräch.

    Bei „objektiven“ Umfragen (wie beurteilt man z.B.den Schokoriegel XYZ) würde ich es dagegen mit einbinden, da es dort Fragen geben könnte, die tatsächlich nicht zu beantworten sind. (In solchen Fällen beantworte ich die überhaupt nicht, wenn es „Weiß nicht“ nicht gibt)

    Just M2C😉

  11. Eine völlig unwissenschaftliche Antwort: Wenn ich den Fragebogen ausfüllen muss, dann 5. Wenn ich ihn ausfüllen lasse, dann 4. Begründungen, siehe die vorhergehenden Antworten.😉

    Grüße

  12. Immer eine ungerade Anzahl von Feldern – hier also 5.

    Es MUSS die Möglichkeit einer „neutralen“ bzw. einer „Nicht-„Stellungnahme zu einer Frage geben, sonst fühlt der Befragte sich schnell zu einer eindeutigen Positionierung gedrängt, die er nicht einnehmen kann oder mag, darunter leidet die Glaubwürdigkeit des ganzen Tests.

    In sehr großen bzw. länderüberspannenen Konzernen sind es auch stets ungerade Anzahlen von Feldern, stets eine neutrale in der Mitte – und genau DIE wird aus jeden Abschlussbewertungen herausgerechnet, also nicht berücksichtigt.
    Was bei Licht betrachtet Sinn macht.

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