Bodensee Family Trip Review

Im Gegensatz zu OOM (Oma, Opa, Mama K.), die sich so verfahren hatten dass sie zwei Stunden später ankamen, hatte ich eine angenehm entspannte Anreise per SBB zum Bodensee.

Als die Drei dann endlich völlig aufgelöst um die Ecke bogen, wurde ich erst mal von Oma K. notfallversorgt:

Bitte abgeplätterten Nagellack übersehen. Hatte Entferner vergessen. :-/

Unser Hotel Waldhaus Jakob lag etwas außerhalb von Konstanz, war dafür aber sehr ruhig und einen Steinwurf vom Bodenseeufer entfernt! Eine herrliche Wiese mit Panoramablick über den See sollte unser Get-Together-Hot-Spot werden.

Am ersten Tag liefen wir die Uferstraße nach Konstanz entlang und bummelten in der Stadt um anschließend am Hafen schön zu abend zu essen.

Gegrillte Dorade gabs mit Rosmarinkartoffeln

Ureinwohner entspannen am See....

Der nächste Tag startete mit einem Besuch der Insel Mainau. Wer schon einmal dort war weiß wie wunderschön die Blumenarrangements sind! Traumhaftes Wetter begleitete uns auf den Spuren von Orangenbäumchen, Rosenblüten und Schlossherren…

Da der Tag sooooo heiß war, beschlossen wir noch kurzerhand  in den Bodensee zu hüpfen. Ich wusste gar nicht dass man rings um den See einfach ÜBERALL ins Wasser gehen kann. Ohne irgendwelche Verbote oder überteuerte Strandbäder. Wirklich toll. Es war soooooo herrlich!

Ganz links hinter den Bäumen tummle ich mich im Bikini im Wasser. Schade dass man das von hier aus nicht sehen kann...

Nach einem Nachmittag am „Strand“ hübschten wir uns auf (ich liebe den Duft von After-Sun-Lotion auf frisch gebräunter Sommerhaut). Leider hat meine Family einen Hang zu Fake-Designer-Artikeln aus der Türkei. Fremdschämen deluxe, aber na ja, wenns scheee macht! 😉

Oma K.s`zarte Füßchen in "PRADA"

Wir fuhren auf eine Follower-Empfehlung  von der lieben Crooks in das absolute Geheimtipp-Restaurant Heuboden. Es liegt etwas außerhalb, aber wenn man ein Auto hat absolut kein Problem es zu erreichen.

Wir waren sooooo begeistert!! Dort habe ich die besten Bruschetta meines Lebens gegessen:

Es ging weiter mit Filet Mignon für mich und Rumpsteak für die anderen.

Das Dessert, leider optisch etwas überladen, war auch seeeeeehr gut! Helles und Dunkles Mousse von Schokolade!

Unbedingt einmal den Heuboden besuchen wenn ihr da seid! Ihr werdet es nicht bereuen!  Insgesant war es ein sehr gelungener Tag mit ganz viel Spaß, Freude und gemeinsamen Erlebnissen.

Der Mittwoch war leider sehr verregnet, und so war auch unsere Laune. Es goss wie aus Eimern und so fuhren wir mit der Autofähre nach Meersburg und dann bis nach Lindau wo wir shoppten und bummelten (soweit das der Regen zuließ).

Auf dem Rückweg besuchten wir noch eine Jugendherberge in Wasserburg in der ich mit zarten 13 Jahren einmal war. Es sah noch genau so aus wie früher! Und es war als wäre ich nie weg gewesen! Ich durchlebte eine wunderschöne Kindheitserinnerung und sah mich vor meinem inneren Auge wieder im blauen Badeanzug ins Ruderboot steigen und von dort ins Wasser springen…

Der Innenhof des Deutsch-Französischen Jugendheims

Der erinnerungsschwangere Steg mit Ruderboot...

Abends aßen wir im hoteleigenen italienischen Restaurant. Leider habe ich vergessen Fotos zu machen, war wieder mal zu gierig. 🙂

Am letzten Tag machten wir einen Abstecher zum Minigolf (Drei Gehminuten vom Hotel). Das war so lustig! Wie Opa K. sich immer aufgeregt hat weil Oma  K. meistens besser war als er! Zum Schießen!

Man beachte Oma K.s` professionelle Schlägerhaltung!

Tja, und dann konnte ich nicht anders. Ich MUSSTE noch einmal in den See springen bevor wir losfuhren. Also hab ich mich schnell mitten auf der (fast leeren) Promenade umgezogen (praktisch veranlagt und gelenkig wie ich bin) und hab mich in die Fluten gestürzt. Wirklich ein Traum diese Erfrischung! Ich will dort wohnen!! Stellt euch mal vor, man kann nach der Arbeit einfach so mal in den See springen. Ein Buch mitnehmen und den Feierabend ausklingen lassen. Wahnsinnig schöner Gedanke.

Zurück gings dann mit meinen fachmännischen Beifahrerqualitäten in geplanter Zeit. Ich weiß echt nicht was die bei der Anreise gemacht haben. *Kopfschüttel*

Bis auf den verregneten Tag bei dem wir irgendwie alle nicht so doll gelaunt waren (was Wetter ausmachen kann!!) war es wirklich eine schöne Zeit. Immer wieder gerne! Danke OOM!! Und Danke Crooks an die nette und tolle Empfehlung!

>Lisa

>Letzte Woche hatten wir Besuch in unserer Wohnheimsküche.
Ich war gerade am Lernen im Wohnzimmer, die Tür öffnete sich und herein kam ein Dame (so um die 55) und schaute sich zaghaft um. Ich fragte sie freundlich ob ich ihr helfen könne worauf sie mir mit Amerikanischem Akzent sagte: „I used to live here….35 years ago!“

Es war eine der zauberhaften Begegnungen die man leider nur so selten im Leben hat. Wir mochten uns auf der Stelle und ich zeigte ihr mein Zimmer und den Rest unserer WG. Sie lebt in Sacramento und war hier in Studiumsstadt 1,5 Jahre Austauschstudentin. Heute ist sie Strafrechtsanwältin in ihrer Heimatstadt.
Aufgrund eines Alumni-Treffens sei sie jetzt erstmalig wieder nach Deutschland geflogen und hatte das Bedürfnis sich hier, im Wohnheim, noch einmal umzuschauen.

Sie erzählte einige amüsante Anekdoten von früher und ich ergänzte mit Neuigkeiten aus der heutigen Zeit. Wir machten Fotos und waren beide sichtlich gerührt. Es war fast so als hätte man eine ältere Freundin wiedergesehen. Obwohl man sich eigentlich nicht kannte hat man doch eine Gemeinsamkeit, man wohnte einmal hier an diesem besonderen Ort und hat tolle Erinnerungen an diese Zeit.

Wenn man überlegt mit welchen „Geistern“ man doch hier irgendwie lebt. So viele Geschichten die diese Mauern schreiben, so viel Freude, so viel Drama und so viel Lernstoff haben diese Räume schon gesehen. Und man ist Teil davon. Ein schönes Gefühl.

„You know Frl.K.“ sagte sie zum Abschied, „there, in room number 361, there lived a guy named Klaus. And Klaus, oh boy, HE was so special….“

Und alles, alles ist doch immernoch irgendwie beim Alten.

>A lasting souvenir

>Beeing a huge U.S.A. fan I am currently taking a trip down memory lane.
Los Angeles in 2009.

A salon I would go to on a daily basis if I´d live there:

Neihulé Salon
607 South Olive Street (just a few blocks from our hotel in downtown)
Los Angeles, CA 90014
www.neihule.com

So beautifully designed:

They also have an i-pad waiting area where you can surf during e.g. your hair color is processing.

In this salon I had the best massage of my life and definately the funniest pedicure ever. We even made friends there.

For a great start to a night out you better visit the rooftop bar at the

Standard Hotel (also in downtown) 
550 South Flower Street 
Los Angeles, CA 90071

It seriously takes your breath when you step out for the first time and shows you all of the spark and glamour Los Angeles has to offer.

From far:

Even at night time you can hang at the pool…

There I met girls who asked me which surgeon I had for my boob job and girls that were surprised that a German gal actually speaks German. Never mind. The location made it all up!

So in case you are planning to head into the LA direction in the future make sure you check out these hotspots. They for sure made MY vacation!

>A letter to a younger me

>

Liebes kleines Frl. Kapriziös,

ich weiß, Du beginnst gerade erst lesen zu lernen, trotzdem möchte ich gerne ein paar Zeilen an Dich richten. Vielleicht wird dies ja Dein erstes Leseprojekt.

Ich bin Du. Nur ca. 22 Jahre älter. Ich schreibe Dir aus der Zukunft. Zugegeben, das klingt verrückt, aber Du wirst mich später einmal verstehen.
Du stehst gerade am Beginn Deiner akademischen Laufbahn und blickst fröhlich und heiter in die Zukunft. Tue dies bitte auch weiterhin, denn – mein liebes kleines Ich – es wird alles gut.

In ca. zwei Jahren wirst Du mit Mama und Papa Dein Heimatland verlassen und ihr werdet in die BRD ausreisen. Du wirst Oma und Opa verlassen müssen und wirst nicht wissen ob Du sie jemals wiedersehen wirst. Aber ich kann Dir verraten, Du wirst sie wiedersehen! Und das wird gar nicht so lange dauern wie geglaubt. Drum weine nicht am Bahnsteig wenn Du sie immer kleiner werden siehst, halte Mamas und Papas Hand, sie werden Dir helfen.

Dieser Umzug wird dennoch eine radikale Veränderung in Deinem / Eurem Leben sein. Du wirst genügsam sein müssen, Du wirst stark sein müssen für all die Holpersteine auf dem Weg. Versuche deshalb jetzt noch so viel Kraft zu tanken wie nur möglich, Du wirst sie brauchen können.
Lass die Hänseleien wegen Deiner Ost-Klamotten in der Schule nicht allzu sehr an Dich heran, denn ich sage Dir: daran wirst Du wachsen, dadurch wirst Du lernen Dich zu wehren, Dich zu verteidigen.

Du kannst es Dir jetzt wahrscheinlich nicht vorstellen, aber Mama und Papa werden einmal aufhören sich lieb zu haben. Sie werden sich beide sehr verändern und Du wirst Mühe haben sie zu erkennen. Jedoch denke daran, sie beide machen in dieser Zeit eine sehr schlimme Phase ihres Lebens durch. Sie sind überfordert mit ihrem eigenen Leben und haben Mühe Dir in dieser Zeit das zu geben was Du brauchst. Keine Angst, Du wirst nie hungern oder Not erleiden, auch werden sie Dir alle möglichen materiellen Wünsche erfüllen. Sei bitte einfach nur nicht traurig wenn Sie nicht nachfragen was Du empfindest. Sie tun bereits alles Mögliche damit es Dir gut geht.

Mama wird einen neuen Lebenspartner finden, wegziehen und mit ihrem Leben hadern. Und Papa hat vor lauter Arbeit keine Zeit für Dich. Das alles wird Dich sehr verletzen, und Du wirst Deine Emotionen nach innen kehren. Du wirst Dinge nur mit Dir selbst klären und wirst nach aussen hart werden. Das ist sehr schade, bist Du doch so voller Gefühle. Aber so wird es kommen und es gibt keinen Weg daran vorbei. Allerdings wird aufgeben nicht für Dich in Frage kommen, Du bist eine Kämpferin. Diese Eigenschaft hast Du von Oma, die mit Opa nun auch zusammen in der BRD wohnt. Du wirst sogar einige Jahre Deiner Jugend bei ihnen leben. Und was soll ich sagen, Sie werden für Dich da sein! Deine Oma und Dein Opa werden zum Anker in Deinem Leben zu dieser Zeit. Du wirst auch mit ihnen übliche, altersentsprechende Konflikte haben, aber Sie leben mit Dir und für Dich. So wie sie es schon immer getan haben. Schätze dass Du sie hast und sei in Deiner jugendlichen Aufmüpfigkeit nicht zu hart mit ihnen. Sie haben es nicht verdient dass Du gemein zu ihnen bist.

Du wirst eine Ausbildung machen, eine Weile im Ausland leben und eine verrückte, tolle Zeit erleben. In Deinem Herzen jedoch schlummern noch die alten Wunden und sie holen Dich immer einmal wieder ein. Verzage nicht meine Liebe! Du wirst auch das meistern. Du wirst immer jemanden an Deiner Seite haben der es gut mit Dir meint, sei es einer Deiner Partner, Freunde, Familie oder Du selbst. Und weil Du Dir immer schon selbst Dein bester Freund warst, und manchmal sein musstest, wirst Du Dich auch um Dich selbst kümmern und mit jedem Jahr werden die Narben der Vergangenheit kleiner. Du wirst lernen zu verzeihen, loszulassen und Gefühle zu ertragen. Du wirst hart an Dir arbeiten, oft auch gegen Dich. Du wirst stolz auf Dich sein, darauf dass Du Dich selbst wieder tief aus Deinem Innersten geholt hast.

Und dann, wenn Du es am wenigsten erwartest und Du Dich direkt auf dem Weg zu Deinem bestmöglichen Selbst befindest, wirst Du IHN kennenlernen. Er wird Dein Leben bereichern wie es noch nie jemand zuvor getan hat. Freue Dich auf IHN, denn er liebt Dich genauso wie Du bist. Und Du mein liebstes kleines Selbst, Du hast mich zu dem gemacht! DU wirst so lange für mich kämpfen. Ganz alleine DU.

Ich streichel Dir über Dein blondes Haar und wische Dir eine Träne von der Wange.
Danke für alles. Danke dass Du durchhalten wirst. Danke dass Du bist wie Du bist und wie Du sein wirst.

Es wird alles gut.

In Liebe
Dein älteres Frl. K.

>Recap letztes Wochenende

>Meine Lieben,

letztes Wochenende war soooooo schön! Der Cowboy und ich haben nämlich in order to introduce me to the Schweiz einen kleinen Ausflug nach Murten gemacht! Wunderschön da sag ich Euch.

Erholung pur. Stille Momente der Zweisamkeit. Sich den Bauch vor Lachen halten weil man zusammen auf dem Spielplatz schaukelt. Tiefe Blicke. Genuss. Hand in Hand sich wie Touristen fühlen. Küsse überall wo man stehenbleibt. Pläne schmieden. Der glitzernde See spiegelt sich in unseren Augen. Sonne im Haar. Auf der Stadtmauer unsere Namen eingravieren (ich stand Schmiere). Glücklich sein.

>"Die Heimat ist das Herz der Welt"

>

Es gibt ein Mittelgebirge in Deutschland, das – wie kaum ein anderes – reich ist an Traditionen.
Das Erzgebirge. Silber, Zinn, Kupfer und andere Bodenschätze
gaben
der Region im Süden Sachsens einst ihren Namen.
Auch heute noch
werden die weihnachtlichen Sitten und Bräuche im Erzgebirge,
die vom bergmännischen
Drang zum Licht zeugen, mit soviel Liebe und Innigkeit gefeiert.
Es gibt hier
also viel zu entdecken und zu bewundern „bei uns drham“
im
deutschen Weihnachtsland Erzgebirge.

Und wie es der Zufall so will, ist Frl. K. eine echte „Arzgebirgerin“! 
Bei uns wird Weihnachten ganz traditionell gefeiert. Mit Raachermannl (Räuchermännchen), Peremett (Pyramide) un dam typischen Hutznstub-Gefühl (und dem typischen Hutzenstube-Gefühl). 

Es ist die einzige Zeit im Jahr an der ich bewusst an meine Wurzeln zurückkehre und die Atmosphäre von früher zum Greifen nah ist. Die Volksmusik und die erzgebirgische Kunst mag nicht jedermanns Sache sein (ich kann es verstehen), aber für mich ist es das einzige Heimatgefühl das ich habe. Und deshalb genieße ich diese Weihnachtstage im „Arzgebirgs-Taumel“ ganz besonders. 

Der Cowboy wird dieses Jahr einfach mitgenommen auf die Reise ins wunderschöne Erzgebirge. Er wird bei Mamas Erzgebirgischen Geschichten nichts verstehen, ich werde versuchen etwas zu übersetzen, der Gänsebraten wird ihm vielleicht schmecken, vielleicht nicht. Es wird ein Abenteuer. Für uns beide. Es gehört zu mir. Er mag mich, also wird er auch Erzgebirgische Weihnachten mögen. Hoffe ich. 🙂


Zum Heilign Ohbnd, gehört auch die Sendung „So klingt´s bei uns im Arzgebirg“ (MDR 16:45 Uhr 24.12.) die ich nicht verpasse. Niemals. 

„Heiligabend im Erzgebirge – eine ganze Region strahlt an diesem Abend hell im festlichen Lichterglanz. Kurz bevor im Erzgebirge die Weihnachtsglocken die Heilige Nacht einläuten, lädt Moderatorin Marianne Martin die Zuschauer in den Spielzeugwinkel rings um Seiffen, Neuhausen und Sayda ein. Entlang der Alten Salzstrasse, die von Mitteldeutschland durch das Erzgebirge bis nach Prag führte, sind noch viele alte Traditionen lebendig. Bei ihren Besuchen in der einen oder anderen weihnachtlich geschmückten Hutzenstube erfährt sie, wie Alt und Jung an diesem Abend gemeinsam feiern und was so mancher fast vergessene Brauch einst bedeutete. Warum wird die Hutzenstube mit Stroh ausgelegt am Heiligabend und was steht auf dem Tisch als Festessen?

Weihnachten im Erzgebirge ist undenkbar ohne die Lieder, die hier jedes Kind kennt. Natürlich werden in der Sendung bekannte Klassiker wie das „Heiligobnd-Lied“, das „Raachermannel“ und „Weihnachten is stille Nacht“ erklingen. Mit dabei sind u. a. De Hutzenbossen, De Erbschleicher, die Bimmelbah-Musikanten aus Geising, die Bergsänger Geyer und die Drebacher Krokusmäd. Und für sechs ehemalige Kruzianer geht ein langgehegter Traum in Erfüllung, ihr erster Fernsehauftritt! In der romantischen Wehrkirche in Dörnthal stimmen sie „O du fröhliche“ an.“
 

Diese Sendung, mit ihren furchtbar schmalzigen Liedern, ist für mich der Startschuss für den Heiligen Abend. Ohne sie, ist es irgendwie kein Weihnachten. Auch da muss er durch. Aber vielleicht geht er auch in der Zeit mit Opa K. eine Zigarre rauchen…

Es folgt ein kleiner Eindruck aus dem Arzgebirg (bitte überlegen ob man sich das antun will). Für mich ist es Weihnachten. Merry Chrismas to Everyone.